00:00:09: Willkommen zu einer neuen Folge des Arteform-Podcasts.
00:00:12: Heute sprechen wir über eine Kampagne, die man nicht einfach sieht sondern die man fühlt.
00:00:18: Es geht um Kinder in der Ukraine Denn Gesichter durch den Krieg vorzeitig altern.
00:00:23: Die Kampagne Kindheit endet Wenn Krieg beginnt macht genau das sichtbar Und zwar im öffentlichen Raum.
00:00:30: Ausgezeichnet wurde sie mit einem Sonderpreis bei der diesjährigen Plakadewe und zu Gast ist Tatjana Kiel, CEO von Klitschko Venshans und mit Initiatoren von We Are All Ukrainians.
00:00:43: Eine Organisation die seit Beginn des Krieges konkrete Hilfe für Menschen in der Ukraine organisiert.
00:00:49: Hallo Tatjanna!
00:00:51: Hi ich freue mich sehr dabei zu sein heute.
00:00:54: Toll dass du dabei bist.
00:00:56: wir reden über eine ganz besondere Kampagne und sag mal gab es einen Moment in dem Du gemerkt hast diese Kampagne die trifft den Menschen wirklich?
00:01:08: Ich glaube, dass was wirklich passiert ist eine Sache die wir sehr schnell realisiert haben.
00:01:14: Das was man sieht und das was man liest verstehen die Menschen aber es macht erst ne Sekunde später klick und dann berührt's die Menschen Und es soll die menschen irritieren Aber nicht tief traurig machen und ich glaube das ist uns gelungen.
00:01:30: Muss er wirklich sagen?
00:01:31: Ich weiß die Jury war auch wahnsinnig beeindruckt und wer die Kampagne nicht gesehen haben sollte Es ist wirklich beeindruckend, wenn man Kinder sieht die in kurzer Zeit zu greisen werden und was im Kopf des Betrachtens natürlich passiert.
00:01:45: Ist das, dass man sich klar macht, was dort vor Ort mit Kindern passiert?
00:01:49: Sag mal wie ist denn die Idee entstanden?
00:01:53: Genau also ich glaube das ist auch total spannend und deswegen gibt es auch keine Wortbildschere und das ist das was es so ausvergewöhnlich macht.
00:02:00: Also wir haben Natürlich seit vielen Jahren beschäftigen wir uns ja vor allem mit den Bedarfen vor Ort.
00:02:07: Das heißt, wir gucken immer was braucht es eigentlich wirklich und wie können wir Lösungen finden damit wir helfen können?
00:02:15: Und ich glaube das für uns spannend war als wir mit den Kollegen mit unseren Freunden der Charité gesprochen haben die gesagt haben Es ist jetzt nachgewiesen dass Kinder in diesen kriegsähnlichen Situationen aufwachsen einen solchen Stresspegel haben körperlich aber auch mental schneller altern.
00:02:35: Und das sieht man ja nicht.
00:02:36: Weißt du, wenn du einen Kriegsopfer hast wo ein Arm fehlten beiden was auch immer?
00:02:40: Das siehst du.
00:02:41: aber dieses schnelle Alter siehst Du nicht.
00:02:43: und das wollten wir zeigen und das war natürlich großartig mit Habers als Partner die dann so viel Detailarbeit auch reingesteckt haben in Die Idee dass sozusagen auch so aussehen zu lassen.
00:02:57: und was vielleicht noch wichtiger ist für uns Wir wollten kein echtes Kind zeigen wir wollten keine echten Kinder zeigen Stellen.
00:03:05: Auch übrigens natürlich nicht nur wegen wegen Entstellen, sondern einfach auch wir wollten diese Kinder nicht zeigen aus Sicherheitsgründen und deswegen haben es mit KI gemacht und ich weiß nicht wie's dir ging.
00:03:17: aber als ich das das erste mal nur gesehen habe und auch nur die Kurzversion so eine Gänsehaut bekommen sind schon auch Tränen in die Augen geschossen weil wir dass sozusagen das was wir von der Charité gehört haben auf einmal bildlich umgesetzt wurde.
00:03:32: Das fand ich unglaublich.
00:03:34: und diese Aufmerksamkeit darauf zu lenken, weil was wir ja schon kennen ist durch KI dass ein Gesicht sozusagen alt wird.
00:03:42: es wird einmal zur Oma ne?
00:03:43: Ein Kind wird zur OMA Und das ist ja nicht der Fall hier sondern das Kind wird Alt und das trifft uns, das trifpt uns ganz spätstief bis Herz.
00:03:52: Also ich hatte tatsächlich einen Kloß im Hals als ich das zum ersten Mal gesehen habe.
00:03:55: also es riecht mich genau so Weil dieses Thema Menschen auch eine Kindheit wegnehmen, ist ja was das man auch nicht rückgängig machen kann.
00:04:05: Das ist ja total irreversibel.
00:04:07: Was ich spannend finde ist dieser Zusammenhang also dieses Zeigen ist ja etwas... Man muss auch mal drauf kommen zu sagen Ich versuche sowas sichtbar zu machen.
00:04:18: War das abgesehen von der KI?
00:04:20: Was diskutiert wurde, mache ich so eigentlich wirklich sichtmar oder war diese Idee des schnellen Alters sofort geboren?
00:04:27: Die war sofort geboren von den Kreativen tatsächlich.
00:04:30: Ich glaube, das ist das was es aber für uns so spannend gemacht hat weil ich gucke ja nicht aus der Marketingbrille drauf, ich guck ja aus der NGO-Brille drauf und aus der Bedarfsbrille darauf.
00:04:40: und dass wir eben gehört haben als Bedarf aus der Ukraine ist die Kinderaltern wahnsinnig schnell sind Wahnsinnig reif sind wahnsinnisch angespannt sind psychologisch wirklich ganz oft on edge.
00:04:55: Und wir brauchen Lösungen, die es schaffen, die Kinder egal wo sie sind abzuholen.
00:05:01: Also ob Sie alleine mit Sirenen irgendwo im Keller hocken und Angstzustände haben.
00:05:06: Brauchen Sie einfach einen Chatbot der ganz schnell Hilfe geben kann in dem es kleine Spiele gibt, die eben genau das Traumata nicht wiederholen?
00:05:15: Das ist sozusagen eines der Learnings.
00:05:17: Es gibt Spiele, die wiederholen Traumata und das ist das Schlimmste für Kinder oder Menschen, wenn Traumatas sich wiederholern.
00:05:23: Das kennt man von den Geschichten unserer Großeltern.
00:05:26: mit welchen Träumen, die immer wieder aufgewacht sind.
00:05:28: D.h.,
00:05:28: man erlebt das Erlebte nochmal und noch mal und diese kleinen Spiele können das stoppen!
00:05:34: Und die Musik kann das stoppen, bestimmte Musik.
00:05:37: Und Atemübungen können es stoppen und das war das Spannende.
00:05:41: zu sagen ja... Die Kinder, die das erlebt haben den geht es total schlecht psychologisch.
00:05:47: aber man kann es aufhalten!
00:05:48: Man kann es weniger schlimm machen und deswegen war Psychologische Hilfe als sozusagen der Anker oder als der Bedarf den wir auflösen wollten Vor Ort.
00:06:00: Das war dann die Idee, die geboren war?
00:06:01: Was gibt es eigentlich an Hilfsmaßnahmen, die wir dort drüben anbieten können?
00:06:05: Also konkrete Hilfe vor Ort!
00:06:07: Die Bilder sind wirklich sehr eindrücklich.
00:06:10: Gab's irgendeine Diskussion darüber wie weit man in so einer Darstellung gehen darf?
00:06:14: Weil ich glaube, du hast einen schönen Satz gesagt Es ist emotional aber es ist in keiner Weise irgendwie persönlich herabwürdigen oder sowas sondern einfach ganz eindrügtig.
00:06:23: Habt ihr überlegt, wie weit kann man da gehen bei der ganzen Sache?
00:06:28: Also ich habe den Eindruck, wir machen so einen Wettkampf um Leid.
00:06:33: Also, ich hab den Eindruck immer die schlimmeren Bilder und immer noch das schlimmere Drama.
00:06:38: Und am Ende erinnern wir uns alle auch an tote Kinder irgendwo, die natürlich dazu geführt haben, dass man Mitleid bekommt und auch wirklich erschrocken ist was passiert.
00:06:48: aber das sind Schockmomente, die meisten Menschen können das gar nicht mehr sehen und es ist auch nicht unser Ansatz.
00:06:54: Wir wollen irritieren, aber wir wollen nicht schocken!
00:06:57: Wir wollen, dass Menschen hingucken und sagen okay das ist das was passiert also das auch ein Lernen da ist.
00:07:03: Und wir wollen immer am Ende Hoffnung geben, das ist unser Ziel weil wenn die Leute weiter entschocken und wir könnten glaube mir viele schlimme Bilder zeigen auch tote Kinder zeigen.
00:07:13: aber das hilft uns in so einer Kampagne nicht.
00:07:15: also ja es ist von Anfang an eines unserer Mantren gewesen.
00:07:19: Wir wollen auf keinen Fall in diese Situation mit einsteigen noch schlimmer zu zeigen und nur zu schocken sondern wir wollen Immer Enden mit Hoffnung Immer.
00:07:30: Und deswegen gibt es diese Diskussion, aber in dem Fall war das von vornherein klar.
00:07:36: alle die mit uns arbeiten denen ist klar dass sie bis zu einem bestimmten Punkt irritieren dürfen aber nicht schocken dürfen.
00:07:43: Das war eine ganz starke Gapann im öffentlichen Raum weil sich natürlich Leute auch unmittelbar konfrontiert hat mit dem Thema.
00:07:51: warum ist denn für dich Autofone Medium in dem so was funktioniert?
00:07:55: Die macht ja relativ viel Autofon.
00:07:57: Wir machen viel Out of Form, weil wir einfach tolle Partner haben die uns unterstützen.
00:08:01: Ich glaube das muss man einmal zusammenpacken.
00:08:05: aber was wir natürlich auch sehen ist dass Out of Home.
00:08:10: Wir erwischen dort die Menschen, wo sie nicht damit rechnen.
00:08:14: Wenn ich Fernsehen gucke und eine Zeitung lese, sehe ich Anzeigen oder kleine Filmchen.
00:08:19: Dann rechne ich ja schon fast damit.
00:08:21: Aber außerhalb meiner Bubble rechene ich nicht damit.
00:08:25: Und was für uns in den letzten Jahren wirklich drastisch auch zugenommen hat ist, wo finden wir denn die Zielgruppe?
00:08:31: Wer ist eigentlich die Ziel-Gruppe, die man mit so etwas erreichen kann?
00:08:37: Ja, wir können auch ein bisschen Zielgruppen Targeting machen.
00:08:40: Aber am Ende sind die Menschen lustigerweise bei uns sehr B-to-B lastig und wir brauchen aber B to C. Und die erreichen wir tatsächlich – das haben wir gesehen – am meisten Out of Form und was wir natürlich auch sehen bei der jüngeren Generation, die nur in ihren Social Media Bubbles hängen und überhaupt ja gar nicht mehr konfrontiert werden mit anderen Dingen.
00:09:03: Das macht die KI, das macht ja auch selbst irgendwie so ein Stück weit.
00:09:09: Ist es total wichtig, genau die dort außerhalb ihrer Bubble zu erreichen und das merken wir, dass tun wir.
00:09:15: Das macht ihr ja bei We Are All Ukrainians noch viel mehr.
00:09:19: Vielleicht kannst du mal kurz erzählen wie das Spektrum dessen ist was ihren Kommunikation und Hilfe so leistet?
00:09:27: Ich glaube, dass wirklich Spannende ist, dass ich nicht aus NGO-Brille Wir haben es ja nie als Team so betrachtet, okay wir müssen jetzt gutes Marketing machen oder so.
00:09:37: Oder wir sind jetzt der NGO und es gibt schon super lange, lass uns mal eine neue Kampagne überlegen sondern wir gucken mit der Brille drauf.
00:09:45: das ist der Bedarf!
00:09:50: überlebensnotwendig, damit die Generationen der Kinder, die wir da gerade erreichen wollen und wo wir diesen Schub an emotionaler Belastung wirklich aufhalten können.
00:10:02: Und dann überlegen wir uns was sind die drei Maßnahmen, die es braucht drüben um zu helfen?
00:10:09: Und da sind übrigens auch sechs Maßnahmen draus gestolpert, weil wir so viel helfen konnten und auch so viele Gelder generieren konnten.
00:10:17: Aber auf der anderen Seite dann kommt erst der Part zu sagen okay und wie machen wir das denn jetzt sichtbar?
00:10:22: Das heißt Wir lernen sehr schnell.
00:10:25: Wir machen es glaube ich ganz anders als die meisten großen NGOs.
00:10:30: Wir sind natürlich auch viel agiler unterwegs.
00:10:37: Zielgruppen im BQB-Bereich, die wir ansprechen können.
00:10:39: Also da nehmen wir die Bürger und rufen halt jemand an uns sagen würdet ihr das mit uns machen?
00:10:45: oder noch viel besser diese Anrufe kommen auch zu uns.
00:10:48: also natürlich auch so eine Kreativagentur Die auch eine Media Agentur mit dabei hat ist natürlich am besten weil dann einfach die Wege kürzer sind weil die Absprachen gut funktionieren und weil die Reichweite dann auch ein Stück weit mit gewährleistet werden kann.
00:11:02: Und natürlich sind es auch unsere Kontakte.
00:11:04: aber die merkt man
00:11:07: Was ich wahnsinnig schwierig finde aus kommunikativer Sicht, aber hört sich jetzt komisch an auch bei euch selber die Spannung aufrecht zu erhalten.
00:11:14: Weil ihr tut ja wirklich tolle Sachen.
00:11:16: der Krieg dauert jetzt schon ewig an Die Aufmerksamkeit verändert sich.
00:11:19: Aber es ist ein bisschen so weil mehr mal weniger passiert was man gucken die Leute wieder hin wie schwer Es ist eigentlich das Interesse der Öffentlichkeit Über so dann doch im Prinzip Jetzt Ja vier Jahre aufrecht Zuhalten.
00:11:35: Ja, ich glaube das ist so ein bisschen auch wieder die Frage des Ziels.
00:11:39: Also ja wir haben das Ziel auch weiterhin laut zu sein und die Geschichten zu erzählen.
00:11:45: Wir haben aber nicht das Ziel Kostes was Wolle darüber zu berichten.
00:11:50: dann kommst du ganz schnell in diese Schockbildersituation Und das wird nicht besser da drüben.
00:11:57: Aber soll mir das gleiche noch mal erzählen, dass jede Nacht irgendwie hundert Drohnen versuchen, Kiew zu treffen?
00:12:04: Also weißt du, es ist so... Da wird einem ja selbst auch ein bisschen langweilig, weil da ist ja auch kein News-Wert, will hier auch keiner mehr wissen!
00:12:11: Deswegen ist es glaube ich für uns oder für mich auch so spannend zu beobachten wie er auf uns zukommt.
00:12:16: also jetzt haben wir den Benefits Konzert in der Elbphilharmonie.
00:12:22: Da kommt dann einfach Stefan Frucht auf uns zu und sagt, ich habe das schon woanders gemacht.
00:12:26: Wollt ihr machen?
00:12:27: Und dann bringt er auch noch jemanden mit den Ich auch noch kenne, Karo Papst und die sagt ja okay komm und ich bin jetzt Projektleitung.
00:12:35: also da passieren Dinge womit du überhaupt nicht recht ist wo du dann sehr klar auch sagen musst ok und übrigens dass sind unsere Aufgaben das sind eure Aufgaben weil das können wir leisten.
00:12:44: es können wir aber auch nicht leisten weil wir ganz viel oder fast nur ausschließlich ehrenamtlich arbeiten.
00:12:50: Und so ein Event mal eben zu stemmen, ist dann schon auch eine ganz schöne Herausforderung.
00:12:54: Da sucht man sich dann die richtigen Partner.
00:12:57: aber natürlich spannend weil du das auch so fragst.
00:13:00: Das ist ne ganz andere Zielgruppe!
00:13:02: Wir waren noch nicht einmal Social Media Technisch draußen oder PR Technisch.
00:13:07: da waren wir ausverkauft.
00:13:10: Warum?
00:13:11: Weil natürlich dann Partner wie die Elbphilharmonie dafür sorgen, alleine für die Glaubwürdigkeit diese Tickets zu verkaufen.
00:13:18: Wie großartig ist das denn?
00:13:21: Und ich glaube, das ist was mich so verwundert.
00:13:24: Warum ich auch manchmal so irritiert bin wenn ich mir NGOs oder die Arbeit insgesamt angucke?
00:13:31: Ja man braucht die Kontakte und ja man braucht den Reichweite und die Glaubwürdigkeit.
00:13:35: Wenn man die aber hat dann kann man das schon auch ganz gut ausspielen und vor allem nutzen und sozusagen die Reichweitte dafür gewinnen aus die eigenen Partner anzusprechen um auch ganz andere Zielgruppen zu adressieren.
00:13:50: Wenn wir noch auf die Kampagne zurückkommen, hast du eigentlich Reaktionen bekommen?
00:13:53: Hast du irgendwelche Leute abgesehen von der Paketive natürlich.
00:13:56: Ist es so dass irgendwelchen Menschen auf sie zukommen und gesinten gesagt haben oder gehört hast.
00:14:00: das ist relevant für uns.
00:14:01: Das sieht aus.
00:14:02: können wir mehr darüber erfahren?
00:14:04: Ja klar also das.
00:14:06: Also wir haben's wir wir wir pushen ja ein bisschen anders.
00:14:10: Wir überlegen oder haben uns überlegt wenn das die Bedarfe sind wenn das Die Projekte sind wer könnte denn ein guter Projekt Partner sein Für den Staat?
00:14:19: Dann kommen Leute auf uns zu und sagen, wir wollen unterstützen.
00:14:22: Und dann versuchen wir natürlich auch sozusagen je nach Partner, je nach Unternehmen auch zu schauen wie was kann man dafür ein Projekt machen?
00:14:33: Was auch wirklich eine Relevanz hat für dieses Unternehmen.
00:14:38: also es gibt eben Unternehmen für die ist das total spannend.
00:14:41: und da haben wir ja auch ne resiliente cities genanntes als als projekt.
00:14:47: Da gehen Psychologen in eine gesamte Stadt und diese Stadt wird an allen Schulen, kommen Psychologinnen.
00:14:53: Und die reden und machen Aufklärung mit den Kindern, mit den Eltern und mit den Lehrern.
00:14:59: Das ist natürlich ne ganz andere Reichweite und The Teacher am Ende und auch Möglichkeit wirklich viel zu helfen als wenn du Einzelgespräche vermitteltest.
00:15:10: Die Einzel- gespräche sind aber genauso wichtig für einige Weil sie unbedingt einzelnen Kindern, also die, die wirklich psychologisch ganz dringend Hilfe brauchen.
00:15:20: Diese Gespräche.
00:15:20: Das heißt es ist so anders wie der Mindset auch des Unternehmens oder der Foundations ist, wie Sie helfen wollen.
00:15:28: wenn man das einmal verstanden hat und das wirklich gut matcht oder auch neue Projekte findet weil man merkt, dass Thema Kinder- und Mütter ist total relevant.
00:15:39: Dann erfindet man diese Projekten und dann bespricht man auch gut umsetzen kann, so dass es eben zum Partner passt.
00:15:46: Also ja sie kommen auf uns zu!
00:15:48: Sie sprechen mit mir als Einzelperson sowieso natürlich ganz viel gerade in der... Femalebubble, aber eben auch in der größeren erweiterten Bubble wo wirklich dann gesagt wird wie können wir denn am besten helfen?
00:16:00: und mein Ansatz ist ihr könnt nur helfen wenn ihr als Unternehmen auch etwas davon habt.
00:16:06: Da rede ich jetzt nicht von PR sondern da rede ich davon dass ihr auch innerhalb des Unternehmens darüber berichten könnt wie viele Kindern ihr geholfen hat oder wie viel Mütter ihr gehilfen habt vor allem weil es relevant ist für die Zielgruppe die ihr auch in eurem Unternehmen ansprecht oder habt.
00:16:21: Das finde ich spannend, weil am Ende des Tages heißt es ja das Markenorganisation nach Werbebranche wie wir eine bestimmte Verantwortung haben.
00:16:29: Weil man auf der einen Seite gute Themen transportieren kann, befördern kann auch wissen wie man das nutzen kann.
00:16:35: Es heißt eigentlich ist ja so dass man sagt ihr schafft etwas was den Leuten auch klar macht in den Unternehmen.
00:16:43: Ihr müsst mithelfen oder?
00:16:46: Absolut Wir müssen einen Kreislauf draus machen.
00:16:49: Also Unternehmen, die nur eine Spendensumme geben um Bequittung zu bekommen, das haben wir im Grunde genommen.
00:16:59: weil das nicht relevant ist.
00:17:00: Also entweder man möchte helfen, wenn man versteht, dass das Teil des Unternehmenszwecks oder der Strategie sogar ist – das ist natürlich der Best Case!
00:17:10: Weil wenn du intern darüber berichtest, wenn Menschen mit anpacken und sich darüber austauschen innerhalb des Untersehens, dann hat es eine ganz andere Relevanz auch innerhalb des Unternehmen.
00:17:20: Es hat ne ganz andere Verbindung zum Unternehmen auf einmal.
00:17:24: Das merken wir auch seit Tag eins.
00:17:29: Und die beste Situation ist natürlich, wenn das dann auch noch nach draußen getragen werden kann als stolzer Moment oder wenn man einen Mehrwert davon hat zum Kunden.
00:17:40: Das muss man natürlich aufpassen aber das machen wir ganz aktiv.
00:17:45: Dass es eben nicht PR-Washing oder so ist sondern dass es wirklich strategisch auch aufgebaut und genutzt werden kann.
00:17:53: Unser schöner wenn...
00:17:54: Weil da darf ich noch ergänzen nur wenn geglückt ist, ist normalerweise ein Unternehmen sehr schnell auch wieder dabei wenn man das nächste mal fragt.
00:18:06: Jetzt
00:18:06: finde ich spannend.
00:18:07: du bist ja viel in der Fresse.
00:18:08: einer Vorbereitung auf dieses Sprich habe ich viel gelesen über ganz viel was ihr was du tust.
00:18:14: jetzt gewinnt man da mal so einen Sonderpreis für eine Kampagne?
00:18:17: wie wichtig ist denn so ne Anerkennung für die Arbeit es alle ehrenamtlich und ihr habt ja etwas geschafft.
00:18:23: ihr seid sozusagen ganz oben auf dem Treppchen in einem Wettbewerb der Kreation Und der öffentlichen Raum und Kompetenz umfasst mit eurer Agentur zusammen natürlich.
00:18:33: Ist es so, nimmt man so mit oder ist das was als du auf der Bühne standst?
00:18:36: Du gesagt hast, Puh, kenn ich's in der Form nicht!
00:18:42: Ich glaube... Es ist ja immer sehr besonders ausgezeichnet zu werden.
00:18:47: Ich glaube die Auszeichnung für eine solche Kampagne sind deshalb so besonders weil man weiß im ersten Schritt nie funktioniert oder funktioniert es nicht Und das ist der Beweis, es funktioniert.
00:19:01: Das ist sozusagen da kriegt man schon mal Gänsehaut und ist tatsächlich glaube ich auch sehr gerührt und auch glücklich mit der Agentur das geschafft zu haben weil die machen das ja auch alles nebenbei.
00:19:13: D. h., dass der Einsatz hat sich gelohnt.
00:19:17: und ich glaube der zweite Punkt der für mich immer so schwierig ist, für mich persönlich kann ich jetzt nur sprechen Wir versuchen ja Leid zu lindern.
00:19:27: Das heißt, wir dürfen uns ganz selten das Gefühl geben, uns zu freuen wenn eine Kampagne funktioniert.
00:19:34: Ist ja anders als in Marketing.
00:19:36: Wenn der Kampagnen funktioniert dann verkaufe ich mehr Produkte super und es ist bei uns anders.
00:19:41: Wir helfen dann mehr Kindern aber wir haben eine Kompanie die im Grunde genommen über die du dich gar nicht freuen kannst weil so viel Leid dahinter steckt.
00:19:49: Und in dem Moment habe sehr, sehr gefreut.
00:19:53: Ich durfte mich freuen und das war mein besonderer Happy Place auf der Bühne in dem Moment.
00:20:00: Sehr schön!
00:20:01: Was ist denn nach der Elbphilharmonie euer nächstes größeres Projekt?
00:20:06: Kannst du dazu schon was sagen?
00:20:08: Also die ElbPhilharmy ist jetzt im Juni... Das ist schon sehr präsent, ehrlich gesagt.
00:20:14: Weil wir auch NDR wird übertragen und so weiter... das ist schon groß und auch wichtig weil auch Hatshenshaar und Frau Prienen kommen.
00:20:24: also das ist toll einfach auch da welche Resonanz das hat und so.
00:20:31: Wir hatten uns eigentlich vorgenommen nochmal eine Pause zu machen bevor die nächste Kampagne kommt.
00:20:37: Aber wir merken natürlich auch, wenn die Kampagne dann vorbei ist und wenn dann auch so eine positive Resonanz kommt wie jetzt von der Plakadee war.
00:20:44: Und auch da, wie viele Menschen da auf mich zugekommen sind nur aus dieser einen Sparte ich nenn es jetzt mal Außenvermarktung.
00:20:51: ja das war schon ganz berührend dass wir schon gerade nochmal überlegen was könnte ein Thema sein?
00:20:59: Wir haben da ein zwei Themen und müssen jetzt mal überlegen welche Werbeagentur da auch noch einmal Lust hätte uns zu unterstützen.
00:21:08: Wir müssen weitermachen, weil wir es wollen und weil wir auch sehen dass wir einfach immer wieder so einen Nagel auf den Kopf treffen.
00:21:16: Und das hört sich so einfach an aber weil wir's können also wir können es ich meine jetzt tatsächlich von rein von dem tun her und auch von der umsetzung dass wir können das einfach und das wäre ziemlich blöd Das können nicht zu nutzen und auch zu wissen, dass es einfach Partner gibt die da auch ein Stück weit drauf warten wie der Teil davon sein zu dürfen.
00:21:45: Und das wiederum muss man sich immer wieder bewusst machen was das für einen Privileg ist weil das können und schaffen auch nicht viele und sie haben auch die Kapazitäten nicht und vielleicht die Expertise nicht und die haben wir und deswegen wäre es tatsächlich schade wenn das Privileg nicht nutzen.
00:22:06: Du kannst sicher sein, dass der gesamte Branche sich darauf freut und an eurer Seite ist wer es darum geht diese Kampagne dann auch in den öffentlichen Raum zu bringen.
00:22:14: Tatjana ganz herzlichen Dank für dieses Gespräch.
00:22:18: Ich danke dir!
00:22:20: Diese Kampagne zeigt, dass Adolfo mehr sein kann als Werbung nämlich ein Medium das Themen sichtbar macht die nicht aus dem Blick geraten dürfen.
00:22:28: vielleicht ist genau das wichtigste Anwirkungen immer nur Aufmerksamkeit zu erzeugen, sondern Aufmerksamkeit für eine gute Sache auch zu halten.
00:22:38: Herzlichen Dank fürs Zuhören!