OOH Podcast

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00:00:10: Willkommen zu einer neuen Folge unseres Adafone-Podcasts.

00:00:13: Heute sprechen wir über ein Thema, das sportlich beginnt aber schnell gesellschaftlich und sogar politisch wird – die Olympia Bewerbung mehrer deutscher Städte darunter Berlin und Leipzig!

00:00:24: In allen Bewerberstätten haben sich inzwischen Pro- und Kontragruppen gebildet und derzeit werden die Konzepte für den deutschlandweiten entscheidt sichtbar geschärft.

00:00:33: Auffällig ist?

00:00:34: München hat früh mit einer tollen Kampagne inklusive Autoform vorgelegt einen messbar positiven Effekt erzielt, ein starkes Signal dafür dass Außenwerbung wirkt.

00:00:45: In anderen Städten steht man nur vor der gleichen Aufgabe Rückhalt in die Bevölkerung zu gewinnen.

00:00:51: Mein Gast ist Benedikt Drehbein von der Agentur Payow.

00:00:54: mit ihm spreche ich darüber wie Akzeptanz entsteht wo Kommunikation an ihre Grenzen stößt und was in den nächsten Monaten entscheidend sein wird.

00:01:02: Benedikt schön das du da bist.

00:01:05: Danke dass ich da sein darf.

00:01:07: Hand aufs Herz Wenn du heute mit Menschen über Olympia sprichst, zum Beispiel in Leipzig.

00:01:13: Ist die erste Reaktion Begeisterung oder Erskepsis?

00:01:17: Also wenn es in Leibzig ist, ist die Reaktionsbegeisterungen einfach aufgrund der Vergangenheit und der Erfahrungen, die vorher gemacht wurden.

00:01:23: Und in den Tagen jetzt sowieso weil die Winterspiele natürlich ein Stück weit auch miter zu beitragen dass jeder das irgendwo mitbekommt und es dann als Sport einfach positiv und emotional besetzt ist.

00:01:33: also ich würde sagen ganz klar Begeistung.

00:01:36: Interessant wenn man so Reinhört den Menschen und Umfragen sieht, da muss man sagen die Stimmungslage in Deutschland ist so fragil.

00:01:44: Ich erinnere mich das Hamburg irgendwann mal gesagt hat Die Hamburger Bevölkerung wir wollen es gar nicht Auf der einen Seite.

00:01:49: auf der anderen Seite hast du recht im Moment ist die Stimmung wieder komplett pro Olympia.

00:01:53: Woran liegt denn dass da so viel Bewegung drin ist in dem Thema?

00:01:58: Also ich glaube Man muss zwei Sachen betrachten, die voneinander zu trennen sind.

00:02:02: Das eine ist in die olympischen Spiele mit dem Sport und den sportlichen Disziplinen und das ein Sportler oder ein Sportlerin eine Medaille holt und die Heldengeschichten oder auch die tragische Geschichten, die es da so schreibt – das ist glaube ich was das tut jeden ab!

00:02:14: Das ist immer ein Thema, was keinen Kalt lässt.

00:02:17: Dann haben wir aber eben das Thema der Ausrichtung oder Organisation und dem was dahinter steckt und dazu hat natürlich erstmal Jede eine Meinung und die Hintergründe, die sind heutzutage natürlich auch transparenter als es vielleicht noch vor vielen Jahren waren.

00:02:31: Und dann geht's dem olympischen Komitee, dem IOC genauso wie vielleicht der FIFA im Fußball das Trüb des Spiels von reinen Spielen.

00:02:38: Da kommt der Sport ein bisschen dritt in den Hintergrund und man redet drüber was da noch so passiert?

00:02:43: Ich glaube dass ist das Problem oder die Unterscheidung, die wir machen müssen.

00:02:48: und deswegen ist es immer so je nachdem wenig Frage und welchen Kontext es geht.

00:02:52: habe ich positive Erfahrungen mit oder positives Bild von Olympia?

00:02:55: Oder eben nicht.

00:02:56: Jetzt werden die Hörerinnen und Hörervragen, warum will der Kaiich mit dem Benedikt?

00:03:01: Dafür müssen wir mal erklären, wer du in diesem Prozess bist und was haben deine Agentur, Paio, du persönlich und der Verein Gold für Leipzig miteinander zu tun.

00:03:11: Es ist eine... kausale Kette.

00:03:13: Ich bin seit vielen, vielen oder bar vor vielen Jahren Leistungssportler und zwar im Ringkampf.

00:03:20: Und das ist ja nun mal die olympische Disziplin alle vier Jahre kurz bei den Sommerspielen auch in der Öffentlichkeit.

00:03:27: Komm also aus dem Leistungs-Sport.

00:03:28: Bin aber schon seit fast zwanzig Jahren mittlerweile der Kopf hinter Pio.

00:03:32: Wir sind eine Agentur in Leipzig und Berlin, die die Markenorientierung gibt die sich viel mit Branding, mit Außendarstellung und Kommunikation und aber auch mit dem Thema Beteiligungskommunikation auseinandersetzt.

00:03:43: Und so bin ich eigentlich eine Mischung aus einem ehemaligen Leistungssportler und Marken- und Kommunifikationsexperten und sitze seit vielen, vielen Jahren eben in Leipzig.

00:03:52: Und deswegen kam das dann irgendwann zu dem Punkt dass die Diskussion aufkam ob sich Deutschland olympische Spiele bewerben möchte sollte und bevor eigentlich alle anderen Städte überhaupt sich dazu eine Meinung gebildet hatten, gab es in Leipzig schon einen sehr großen aus der Gesellschaft getragenen Aufschwung und Meinung dazu dass das auf jeden Fall Leipzig dabei sein sollte.

00:04:13: Ja dann war's eigentlich relativ schnell, hat an mein Telefon geklingelt und jemand hat mich gefragt ob ich da nicht dabei sein will und vielleicht meinen Teil beitragen will?

00:04:21: Und das habe ich dann auch getan.

00:04:24: Das Ergebnis davon weil du ja fragst wie das mit Leipzi und vielleicht auch einer Institution zu tun hat Wir haben einen Förderverein für die Unterstützung der olympischen Bewegung in Leipzig gegründet, nämlich Gold vor Leipzig.

00:04:40: Und dieser Verein – und das ist vielleicht schon eine Besonderheit – ist entstanden noch bevor sich die Stadt Leipzlich offiziell geäußert hat, noch bevor die Stadt Berlin sich offiziell geäusert hat.

00:04:49: Also als es noch ein kleines schönes Gerücht war in Richtung was Deutschland so machen möchte, dann war Leip sich schon da und zwar aus der Stadtgesellschaft herausgetragen und nicht wie es ja oftmals so ist aus der Wirtschaft oder aus der Politik.

00:05:00: Spannende ist ja... Da bewerben sich jetzt zwei Städte Gemeinsam, Berlin und Leipzig.

00:05:04: Das sieht man ja gerade auch in Italien des olympischen Spiele heutzutage.

00:05:09: was sind, was durchaus auf mehrere Schultern verteilt werden kann?

00:05:13: Was glaube ich Sinn macht soweit ich es aus der Distanz beurteilen kann weil natürlich viele der Anlagen schon da sind und weil tatsächlich zwei Schultern mehr tragen als eine oder?

00:05:23: Ja das auf jeden Fall!

00:05:24: Natürlich muss man sagen aus einer Kommunikationssicht wird es am Schluss darauf hinauslaufen dass unter einem Namen oder einer Flagge das ganze läuft, sowohl in der Bewerbungsphase als dann später natürlich auch.

00:05:35: Und da muss man ja natürlich auch trotz der Nichtbescheidenheit die die Leipziger so in sich haben sagen dass es wahrscheinlich eine Bewerbung von Berlin sein wird und das ist ja jetzt auch der Fall, dass es also Berlin plus ist.

00:05:47: wir aber schon ganz klar sagen, dass wir das große Plus in Berlin sind und dass wir entsprechend auch ein nicht nur eine Location darstellen und eine Erweiterung des Eintrugsgebietes oder vielleicht eine Verteilungen im Bezug auf auf die touristischen Fragen, sondern dass das Leipzig tatsächlich einen wesentlichen Teil zu dieser Bewerbung beitragen kann und wird.

00:06:05: Und auch ein ganz, ganz wesentlicher Teil der Geschichte ist.

00:06:08: Da kommen wir vielleicht heute nochmal dazu, ein bisschen darüber zu sprechen, warum in Storytelling hier vielleicht auch ein wesentliches Entscheidungs- oder Unterscheidungskriterium sein kann?

00:06:18: Das finde ich ganz wichtig!

00:06:19: Was du vorhin beschrieben hast, ist ja so eine Konstellation aus Zivilgesellschaft, aus Agatur Und in Stadtinteresse, wo du sagst eigentlich fast krasswurzelmäßig, dass man sagt wir wollen super.

00:06:31: Wir schaffen eine Bewegung und aus der Bewegung wird dann mehr ist so eine Struktur vielleicht genau das was man für moderne Großprojekte dieser Art braucht?

00:06:42: Ich bin überzeugt davon, dass das so ist.

00:06:43: Wir sind in einer Ära im Moment in der du nicht mehr über den Kopf von allen hinweg irgendwas entscheiden kannst und sagen kannst, dass das funktioniert dir zu läuft vor allem auch reibungslos durch.

00:06:52: Sondern natürlich haben wir gewisse Beteiligungsstrukturen, nicht nur die, die gesetzlich vorgeschrieben sind, sondern die, denen natürlich auch aus einer Beteilligung oder aus einer Kommunikationssicht heraus clever und sinnvoll sind.

00:07:03: Da gehört dazu, dass man die Leute abholt, dass mein Hintergründer erklärt, dass Man auch zu einem gewissen Teil transparent genug ist um auch alle Punkte offenzulegen.

00:07:12: Das natürlich braucht es des heutzutage.

00:07:14: Und wenn ich dann an dem Punkt bin wo ich die Möglichkeit habe, eine Bevölkerung auch hinter eine Idee zu bringen.

00:07:19: Dann sollte ich das unbedingt tun und ich glaube alles andere macht es schon langfristig schwierig und wird dann in vielen Bereichen zumindest nicht so einem selben guten Ergebnis führen.

00:07:28: Das kann trotzdem funktionieren aber es wird nie so gut werden wie wenn alle sagen Jo, dass ist jetzt unser gemeinsames Projekt was wir hervorantreiben.

00:07:37: über die ambivalente Rolle der FIFA kurz geredet.

00:07:40: Da hat ja so eine Bewegung auch massiv an Image verloren, auf der einen Seite und auf den anderen Seite hast du dann wieder die Begeisterung für Olympia jetzt in Italien.

00:07:51: kurz gezielt.

00:07:52: Der Lack ist nicht ab muss man sagen!

00:07:54: Ich glaube die Leute sind schon noch sehr für das was sie da sehen und was sie auch begeistert oder?

00:08:01: Also ich glaube Du kannst nichts vergleichen damit mit dem Moment in dem Du volles ausverkauftes Stadion gehst, egal ob das jetzt eine Hauptsportart ist oder einer der kleineren Sportarten.

00:08:14: Und da Athleten stehen die für dieses Grupp auf der Welt diesen Moment zu erreichen dass sie dort im Finale stehen mitmachen also dieses Thema dabei sein ist alles und dann am Schluss irgendwer ne Goldmedaille hat.

00:08:26: Also ich glaube diese Faszination wird es immer geben und den Menschen die diesen Menschen wiederum gern zuschauen Und den Athleten und Athletinnen über die Schulter schauen, das ist nicht in Gold aufzuwiegen im wahrsten Sinne des Wortes.

00:08:40: Also ich glaube, dass wird weiter bleiben und da ist auch Olympia einfach das Maß der Dinge.

00:08:45: Das muss man sagen, olympische Spiele sind das größte was ein Sportler oder eine Sportlerin heutzutage erreichen kann und die Bewegung an sich und das Erlebnis ist glaube ich immer da sein und es wird immer diese Faszination ausüben.

00:09:02: Natürlich haben wir auf der anderen Seite genau das den Lack ab, dahingehend dass im Hintergrund nicht alles Gold ist was glänzt sondern dass wir natürlich da halt auch ein paar problematische Punkte haben und ich meine man erinnert sich an tote Bauarbeiter in Qatar.

00:09:16: Das ist ein Thema was wahrscheinlich nie wieder aus den Köpfen rausgeht.

00:09:20: die Industrie an sich wenn du vorhin sagtest FIFA dann einen Johnny Infantino und die offensichtliche Korruption die in der Industrie dahinter ist Da kommt natürlich schon auch das Gefühl auf, oder kann das Gefühl kommen dass man da eigentlich von Karren gespannt wird und dass irgendwie eher menschenreicher werden als Sportler besser.

00:09:39: Und da ist natürlich ein Thema wo man sicherlich eine Gesellschaftskritik auch dran bringen kann.

00:09:45: und der Gigantismus der vergangenen zumindest Jahrzehnte vor Paris war ein Problem oder ist es ein Problem?

00:09:51: Und es gibt natürlich ganz berechtigte Kritik an solchen Großsportereignissen und dass man eben auch den Sport nicht unbedingt in den Vordergrund stellt.

00:09:59: Aber jetzt komme ich zum Beispiel als Ringkämpfer, also als einer der wirklich unterrepräsentierten Sportarten – nicht nur auf der ganzen Welt aber vor allem auch in Deutschland – für solche Sportarten die nicht an jeder Stelle sowieso schon alles haben, sondern die vielleicht auch einfach diese fünf Minuten ruhen.

00:10:18: Auch ganz anders genießen können als das vielleicht Sportarten sind, die sowieso den ganzen Tag im Fernsehen laufen.

00:10:23: Da sind die olympischen Spiele einfach ein Segen und jeder der das in sein Land irgendwo mal bringen kann oder die Olympische Spiele im Eigenland ausrichten kann, der wird davon profitieren.

00:10:34: da bin ich einfach überzeugt.

00:10:36: So hast du gerade Paris angesprochen.

00:10:38: Für mich war es so, gerade mit dieser Öffnungsfeier in diesem strömenden Regen und dieser sensationellen Show die ja wo man sagt erstmal fassungslos davor stand oder an dem Screenstand zu Hause und gesagt hat was machen die da eigentlich?

00:10:51: Das hat so einer Wahrnehmungswende beigetragen bei mir zumindest.

00:10:55: Was ist denn dein Eindruck?

00:10:56: Die haben so viel anders gemacht was kommunikativ und kulturell angeht als bisher.

00:11:01: Oder ist das ein Eindruck die nur ich habe?

00:11:05: Wirklich Tränen vergossen und zwar keine Freuden trähen, sondern mir war es tatsächlich wirklich sehr, sehr leid für Paris.

00:11:11: Dass diese Öffnungsfeier in so einen Anfangszeichen ins Wasser gefallen ist weil die wäre ja noch viel, viel schöner gewesen wenn es da jetzt schönes Wetter gewesen hätte oder gegeben hätte.

00:11:21: also das heißt das finde ich interessant dass du das ansprichst, weil das war ein Punkt den habe ich schon fast wieder verdrängt und das ist eigentlich interessant auch für das über das wir heute sprechen.

00:11:30: was bleibt hängen?

00:11:31: Und dieser Öffnung feiern im strömenden Regen wurde dann halt relativ schnell verdrängt von den Sommerbildern in einem Paris, wo du monumentale Bilder hattest und gleichzeitig aber absolut entspannte Menschen.

00:11:46: Tolle Erlebnisse im Beatschwall beim Eiffelturm im Hintergrund sind einfach Sachen die haben so ein positives Bild geprägt.

00:11:55: Und jetzt wird es spannend auch für Leipzig nämlich nicht nur in Paris sondern auch in Marseille, auch in Lyon wo keine Sportler waren, wo keine Touristen waren.

00:12:06: Aber irgendwo mitten auf dem Kreisverkehr, auf dem Weg nach Paris eine große Statue mit Athletinnen und Athleten entsteht.

00:12:13: Wo du weißt die haben den letzten Monaten sich rausgeputzt weil hier so ein Ereignis kommen wird und weil vielleicht Leute durch ihre Stadt fahren und weil sie nicht weit weg sind von der Stadt in der Olympischen Spiele ausgetragen werden.

00:12:25: Und dieses Gesamtpaket freundlichem, friedvollen Zusammenleben und Kräftemessen.

00:12:33: Das ist unerreicht.

00:12:34: Also ich glaube was Paris hat nochmal das Ganze auf ein ganz anderes Level katapultiert und auch wieder hochgezogen weil wir vorhin sagten der Lack is ab.

00:12:41: also Paris hat es auf jeden Fall positiv überstrichen.

00:12:46: Wir haben in Deutschland ja starke Bewerber.

00:12:50: Wir haben München habe ich vorhin kurz gesagt einen Dank zu haben das Ruhrgebiet Sag ich mal, Sporttradition.

00:12:57: Wir haben Berlin und Leipzig.

00:13:01: Warum ist es eigentlich für so eine Stadt so wichtig, Austragungsort zu sein?

00:13:06: Du hast vor ein paar riesen paar Sachen gesagt, klar, das ist eine Weltstadt.

00:13:10: Jetzt kann man sagen, Berlin ist auch eine Weltstatt auf der einen Seite.

00:13:13: Auf die anderen Seite merkt man ja ... Das hast du auch sehr schön geschrieben.

00:13:16: Es ist immer ein Kontomerat von Städten inzwischen.

00:13:18: Eine Region eigentlich, die sich da bewirbt.

00:13:21: Ist es für eine Region wirklich so wichtig?

00:13:23: Für Selbstbewusstsein, für Finanzierung, für Bau und Kultur.

00:13:29: Gibt es einen Schwerpunkt oder ist das generell als Bewegung essentiell?

00:13:35: Ich glaube unter dem Strich ist es egal welcher Stadt oder welche Region in Deutschland das Rennen macht.

00:13:41: Es wird ein gutes... ein gutes Ergebnis geben oder es wird einen positiven, positiven Effekt haben.

00:13:48: Und ich hoffe natürlich sehr und das kann ich zumindest für uns aus Leipzig hier sagen dass die, die nachher sich nicht durchsetzen danach einfach mit einstimmen und sagen okay dann drücken wir halt dem der anderen Bewerber statt die Daumen.

00:13:59: am Schluss ist hier wie bei Olympia selber auch der Weg des Ziels.

00:14:02: also sprich die Bewerbung an sich ja schon ein ganz wesentlicher Teil des Prozesses oder auch des hoffentlich guten Ergebnisses.

00:14:10: so.

00:14:12: Ich glaube es ist natürlich noch mal was ganz anderes, wenn du sagst am Schluss wird's in meiner Stadt oder in meiner Region stattfinden als in meinem Land.

00:14:19: Da ist man einfach noch näher dran, noch lokaler und regionaler.

00:14:24: ich glaube alle vier Regionen können das und das ist eigentlich das Spannende.

00:14:28: wir sind nämlich in einer Zeit unterwegs wo wir so ein bisschen an uns selber zweifeln, wo ganz gerne auch mal das Glas halb leer ist oder vielleicht auch schon umgekippt wir das alles nicht hinbekommen.

00:14:40: Teilweise muss sich aus der eigenen Brille heraus auch sagen, natürlich auch Media gespiegelt.

00:14:45: Wir manchmal so eine dysfunktionale Gesellschaft beschreiben.

00:14:49: unsere Medaillenspiegel sind jetzt auch nicht so wie sie noch vor vielen Jahren waren.

00:14:53: große Bauwerke werden nicht fertig.

00:14:55: also wir haben gerade zu einer eher negative Meckerstimmung im Land Und jetzt haben wir so was wie eine Bewerbung für olympische Spiele.

00:15:02: Vielleicht auch eine Stadt, die dann sagt so, jetzt fangen wir an uns dafür wieder raus zu putzen und ich glaube unbedingt dass wir sowas brauchen und das wir wieder etwas brauchen was in der Lage ist uns als Deutschland zu einen in dem Moment und auch zu zeigen hey da haben wir was worauf wir hin arbeiten Und worauf wir positiv hinarbeiten und worauf Wir Lust haben, was vielleicht an der Strengenswertes Ziel ist.

00:15:26: Und so ist es mit Sport.

00:15:27: So ist es aber auch in der Gesellschaft.

00:15:28: So is es im Arbeitsleben.

00:15:30: Ich brauche am Schluss ein Zielbild.

00:15:32: Wenn dieses Zielbild ist dass wir in Deutschland wieder die ganze Welt empfangen können und das wird dran glauben, dass wir das auf die Reihe kriegen dann ist eigentlich dabei sind schon wieder alles.

00:15:40: also Dann reicht's auch Dass wir bis zu Olympia schaffen und fertig werden rechtzeitig Das wäre schon Riesenerfolg.

00:15:46: Das ist für dich toll Weil am Ende des Tages sagst du ja, die Bevölkerung ist extrem wichtig.

00:15:51: Die Menschen sind extrem wichtig für so eine erfolgende Bewerbung.

00:15:55: Ist eigentlich der entscheidende Faktor also dass es eine Bewegung ist, die alle oder möglichst viele mittragen?

00:16:02: Also tatsächlich glaube ich das das fürs Ergebnis irrelevant ist.

00:16:04: Man kann's auch durchboxen aber natürlich nicht für den Effekt, den wir haben wollen.

00:16:08: Wenn wir zumindest jetzt mal von Gold vor Leipzig und auch von Berlin Plus und damit Plus-Leipzig sprechen dann ist für uns Wäre es ganz toll, wenn am Schluss die Entscheidung fällt dass Olympia nach Deutschland vergeben wird.

00:16:22: Idealerweise nach Leipzig und Berlin.

00:16:24: Aber wenn wir es in den Jahren dahin schaffen, eine positive Stimmung zu entwickeln und die Leute mitzunehmen.

00:16:31: Und den Kindern – weil die Olympiasieger von zwanzigvierzig sind jetzt ja schon in unseren Kindergärten, in unseren Sportschulen – die sind ja schon im Verein, denen einzuehren für Leute was haben wir hier von Ziel wird?

00:16:42: Und da auf diesem Weg sich hinzu bewegen!

00:16:44: Die Sportvereine reinzuholen, die Gesellschaft reinzoholen natürlich auch infrastrukturell ein paar Dinge fertigzubringen Wie heißt das schön?

00:16:51: Der größte Feind, der Bürokratie ist die Deadline.

00:16:54: Wenn wir zum Zeitpunkt X fertig sein müssen, müssen wir halt rechtzeitig anfangen.

00:16:57: also sprich es könnte einfach in vielen Bereichen ein toller Impuls sein und eine tolle Bewegung oder tolles positive Signal geben.

00:17:04: Wenn man das schaffen dann ist es gut und das heißt eigentlich müssen wir die Bevölkerung mitnehmen.

00:17:09: und die Gesellschaft mitnehmen nicht weil wir das Ergebnis erreichen wollen sondern weil der Weg schon so wichtig ist.

00:17:15: Mitnehmen finde ich ein ganz wichtiges Stichwort.

00:17:18: München hat ja, habe ich einen schon gesagt, relativ viel investiert oder Geld investiert in eine Kampagne, Geld in die Hand genommen inklusive Autofoam.

00:17:27: Was kann man denn aus München lernen und ist es so ein Beweis dass Kommunikation auch im öffentlichen Raum wirkt?

00:17:35: Aus deiner Sicht

00:17:37: Ja.

00:17:38: also man kann viel von München Lernen.

00:17:40: Ich glaube Also alle, vor allem natürlich die anderen Bewerberregionen haben wir auf München geguckt und haben gesagt was machen die denn da?

00:17:47: München hat für alle die Zuhörer, die das jetzt so nicht mitbekommen haben weil sie vielleicht auch nicht in München sind eine sehr große Kampagne gefahren rund um das Thema Olympia Abstimmung also weil Sie intern in der Stadt eine Abstimmung gemacht haben.

00:18:00: Wir haben dabei noch mehrere Millionen Euro investiert für Auto Form, für Kampagnen-Events mit verschiedenen prominenten Sportlern haben auch an alle Wahlberechtigten Briefe verschickt, mit den Wahlunterlagen noch mal ein kleines Plädoyer verschickt.

00:18:16: Sie haben schon wirklich alle Register gezogen und das wurde natürlich von allen auch mit Argus-Augen beobachtet einfach weil schon relativ viel Geld da auch geflossen ist.

00:18:27: Klammer auf sind wir wieder bei der Frage Ist es denn so clever?

00:18:31: Mit vier verschiedenen Bewerberstätten die alle im Prinzip auch Geld ausgeben aber Das Ergebnis, nämlich eine relativ klare Zustimmung zur Olympiabewerbung Münchens.

00:18:42: Das ist natürlich sehr wichtig.

00:18:43: und das ist deswegen auch wichtig weil es eine gewisse Relevanz fürs Thema geschaffen hat.

00:18:48: Und weil die erste Stadt ist meines Wissens, die tatsächlich einen Bürgerentscheid durchgeführt hat der auch positiv ausgegangen ist.

00:18:54: Weil in der Regel – das ist ja leider eines der Themen bei solchen Bürgerentsscheiden – die Aktivierung von Leuten wie was dagegen haben ist leichter als die Zustimmenden zu Wahl ohne zu kriegen?

00:19:05: Das heißt, es ist umso wichtiger zu bewerten oder umso größer zu bewährten.

00:19:08: Dass München das geschafft hat.

00:19:10: Also daraus kann man lernen.

00:19:12: Nummer eins kann man daraus lernen eine Out-of-Home-Kampagne.

00:19:15: Kann diese Aktivierung bewirken?

00:19:17: Sie kann vor allem in dem Fall auch dafür sorgen dass überhaupt die Relevanz da ist weil wir reden von einem Ereignis was in fünfzehn Jahren stattfindet oder später.

00:19:26: Das heißt also erst mal so für den normal stabil jetzt gerade nicht relevant.

00:19:29: also denen dann dazu zu bringen dass er auch zur Noval geht ist schon wichtig und gut.

00:19:34: Also auch der Form wirkt in dem Fall.

00:19:37: Und man kann es natürlich auch positiv verstärken und einfach positive Dinge rüberbringen, weil natürlich wurde da viel mit der Emotion gearbeitet.

00:19:46: Wer sich so ein Plakat anguckt und jemanden sieht, der gerade ein knappes Rennen für sich entscheidet, dann ist das erst mal was, dem steht man positiv gegenüber.

00:19:55: Die haben das gut gemacht und haben entsprechend einen Pluspunkt... für die gesamte deutsche Bewerbung geschafft.

00:20:01: Und das muss man auch sagen, ich glaube alle anderen Regionen waren froh dass dieser Bürgernscheid in München positiv ausgegangen ist.

00:20:08: Würdest du sagen Autofoam ist in so einer Logik wo den mehrere Medienkanäle auch genutzt werden?

00:20:14: Türöffner für eine Meinung oder eher Fundament auf dem anderen Medienkanäl aufbauen sollten?

00:20:22: Also ich glaube in diesem Fall bei München war es vor allem überhaupt ein Türöffener.

00:20:28: weil Was ist denn passiert?

00:20:30: Es ist ins relevanten Zett gekommen von den Leuten.

00:20:32: Ich habe gesagt, Olympia muss ich mich jetzt mal mit beschäftigen es ist ja überall zu sehen.

00:20:36: Jetzt reden wir mal drüber also dann wo das irgendwann Talk of Town und dann konnte man überhaupt über bestimmte Dinge reden.

00:20:42: Konnte die Menschen mit Argumenten erreichen was man sonst gar nicht gekonnt hätte.

00:20:45: Ich schaue mal nach Berlin in dem Fall.

00:20:47: Berlin hat noch fünfundzwanzig andere Projekte vor Olympia noch zu tun und zu erledigen.

00:20:52: Man sagt sich halt du im Moment ist es nicht wichtig.

00:20:54: Und durch diesen vorgezogenen Entscheid und damit durch die Out-of-Home-Kampagne, dann wurde es plötzlich wichtig für die Leute.

00:21:02: Und das wurde relevant und man musste sich da mit auseinandersetzen.

00:21:05: Deswegen in dem Fall ganz klar Türöffner um erst mal überhaupt zu sagen Hallo wir sind da!

00:21:09: Wir wollen hier Olympia.

00:21:10: Was du beschrieben hast in Leipzig ist ja erstmal ein anderer Weg.

00:21:13: Da geht's um Dialog, um Beteiligung, um Zuhören... ...und um die Idee zu sagen ich versuche relativ frühen Bevölkerung einzubinden, beziehungsweise der Impuls kommt sogar aus der Bevölkerung.

00:21:27: Das finde ich bemerkenswert.

00:21:28: Ist es ein Modell das vielleicht auch für andere Städte relevant sein kann?

00:21:33: Also das finde ich unbedingt wobei man natürlich sagen muss Leipzig ist ja schon immer eine Bürgerstadt gewesen die sich auch so ein bisschen selbst kümmert und nicht darauf wartet dass von oben irgendwo was vorgeschrieben wurde oder vorgeschlagen wird.

00:21:44: deswegen ist das eigentlich konsequent wie's gelaufen ist.

00:21:46: in Leipzig ist es eher so Leute zusammengefunden haben aus Wirtschaft, aus Gesellschaft, aus dem Sozialen und natürlich auch aus Sport.

00:21:54: Und alle gesagt haben hey wäre das nicht cool da was zu machen?

00:21:56: Dann hat sich das irgendwie positiv verstärkt.

00:21:58: also wenn man so will ist da die Graswurzel Bewegung erst dagewesen und die Politik ist dann diesem Impuls relativ bereitwillig gefolgt.

00:22:08: Natürlich wäre das ein Wunsch dass es in vielen anderen Städten auch so ist weil dann ist es eben doch verteilt sich auf viele Schultern und wenn ich mir die, das ist vielleicht auch der Grund dafür.

00:22:16: Die Olympia Bewerbung zwanzig zwölf anschauen also für die olympischen Spiele zwanzich zwölfs als Leipzig das alleine gemacht hat.

00:22:23: Da waren die Jahre bis zum Entscheid, der ja dann für London oder nicht für Leipzig ausgegangen ist, waren geprägt davon dass an ganz ganz vielen Stellen völlig individuell und auch ohne dass es von oben irgendwo zentral gesteuert geworden wäre Olympia-Bewegungen und Olympiadinge und kleine Initiativen entstanden sind.

00:22:41: Und an jeder Stelle irgendwas gemacht wurde, auch das was ich vorhin gesagt habe mit den Pariser Vororten die Stadt sich rausgeputzt hat bestimmte Leute einfach gesagt haben komm jetzt schlagen wir einen bestimmten Weg ein weil wir ja uns auf dem Weg zu Olympia befinden.

00:22:52: Das war super positiv und es ist allen gut in Erinnerung geblieben.

00:22:56: Ich glaube aus dieser Nummer heraus war es eben keine Frage in Leipzig ob man sich für Olympia bewerben möchte und ob man das noch mal versucht weil einfach die positive Vorerfahrungen, die gemacht wurden so nachgewirkt haben dass da niemand sagt ja das ist eine blöde Idee.

00:23:11: richten wir den Blick mal bisschen nach vorne.

00:23:13: was passiert eigentlich in dem nächsten Monat

00:23:16: also die vier Bewerberregionen sind.

00:23:18: ja jetzt haben alle ein Konzept abgegeben und dieses Konzept wird jetzt erstmal vom DOSB geprüft auf Vollständigkeit auf bestimmte Lücken aber vielleicht auch auf die zwei drei Unterschiede die hier gemacht werden können.

00:23:30: Dann werden alle Bewerberregionen aufgefordert, diese Konzepte noch mal zu überarbeiten.

00:23:35: Und dann soll im Herbst eine Entscheidung fallen welche der vier Regionen entsprechend auch ins Rennen geht was ich auch für richtig halte dass man das dann auch relativ kurz hält und dann auch abschließt einfach weil dann sonst noch viel Energie verloren geht.

00:23:47: Das heißt in den nächsten Monaten wird es auch darum gehen.

00:23:50: München hat jetzt vorgelegt aber der erste ist ja das weiß man ja von langen rennen Auch nicht unbedingt der, der am Schluss noch über die Ziele hier kommt.

00:23:58: Die anderen Regionen kommen jetzt also mit ihren Konzepten hinterher und dann kommt natürlich die Frage ins Spiel.

00:24:04: Was ist denn die Geschichte, die man da erzählt?

00:24:06: Also einfach jeder Stadt, jede Bewerberregion muss ja auch ein Storytelling machen.

00:24:10: Und da wiederum sehe ich – bleibt sich Plus Berlin oder Berlin Plus ganz gut aufgestellt!

00:24:17: Absolut.

00:24:18: Wenn du aus dem Nähkästchen plauderst, wie werdet ihr euch denn kommunikativ positionieren?

00:24:23: Wenn es schon sagen kannst?

00:24:24: und die zweite Frage ist welche Rolle wird dann Werbung, Kommunikation oder Form spielen in den nächsten Monaten?

00:24:31: Kann man das schon sagen?

00:24:32: Also ich bin an der glücklichen Position, dass sich ja nur Gründungsmitglied von Gold verleibt.

00:24:38: Ich bin deswegen eigentlich nicht Vertreter und das bitte in dieser Runde in die gesamte Menschheit gesendet nicht Vertreter der Olympia Bewerbung von Berlin und Leipzig.

00:24:47: Aber wenn ich könnte, wie ich wollte – und ich eine Geschichte erzählen müsste – dann wäre es die von zwei Städten, die sich fünfzig Jahre nach der friedlichen Revolution, die in Leipzig angefangen hat, wieder zusammen in einem widervereinigten Deutschland zu friedlichen Wettspielen zusammenfinden.

00:25:05: Und man eine Geschichte baut bei der die Hauptstadt Berlin mit der Stadt der Friedlichen Revolution Die Welt einlädt zu friedlichen Spielen, anlässlich des fünftigsten Jubiläums.

00:25:17: Das wäre eine Geschichte von der ich sage die ist schwer emotional zu toppen.

00:25:23: wir wissen was in Leipzig alles passiert ist wie die Bürgerbewegung leibt sich im Prinzip auch einzigartig Geschichte geschrieben hat.

00:25:29: und nach fünfzig Jahren jetzt wieder zu einem friedlichen Kräftemessen die ganze Welt herzuholen, wäre einfach eine Story, die so stark ist dass sie sich selbst trägt.

00:25:37: Und das dahinter dann nur noch in Anführungszeichen die Frage nur wie es organisatorisch laufen soll und wo welcher Wettkampf stattfindet kommt?

00:25:44: Aber die Story an sich ist einer bei der ich jetzt schon Gänsehaut habe und sagt die lässt sich auf jeden Fall sehr gut auch in der Olympia Bewerbung gegenüber und das darf man nicht vergessen gegenüber anderen europäischen Regionen oder Städten einfach sehr gut erzählen.

00:25:59: Stell dir mal vor, wir sprechen in zehn Jahren noch einmal über die derzeitige Bewerbungsphase.

00:26:07: Was müsste man erzählen oder was würdest du sagen?

00:26:12: Damit unabhängig jetzt vom Zuschlag und am Ende sagen könnte, der Prozess hat Deutschland gut getan!

00:26:22: Also ich, in zehn jahren hoffe ich dass wir nicht gerade mitten in den olympischen Spielen in Deutschland stecken, weil in würde ich nicht preferieren, aber man weiß ja nicht wie das IOC so denkt.

00:26:34: Also sprich wahrscheinlich wären wir vier Jahre vor potenziellen Spielen in Deutschland oder zumindest vor der Entscheidung oder hätten die Entscheidungen schon durch?

00:26:42: Wir wüssten wird es Spiel in Deutschland geben oder nicht und auf dem Weg wäre vieles passiert hoffe ich vor allem im Bereich der Einigung, dass wir es also geschafft hätten ein Narrativ zusammenzubauen wo wir sagen eine gesellschaftliche Einigung ist passiert.

00:26:57: Ein gemeinsames Wirken wie's auch damals bei den Fußballwärmen im eigenen Land war nur vielleicht ein bisschen langfristiger das wir es so schaffen oder geschafft haben uns hinter eine gemeinsame Idee zu stellen und bestimmte Dinge verwirklichen die auch zeigen Deutschland kanns immer noch und kann sogar umso besser oder besser als gedacht und wir haben Sachen fertig bekommen.

00:27:16: Ich glaube, wenn wir das geschafft haben, dass wir sagen in Zuge eines gemeinsamen positiven Impulses und dann haben wir uns aus unserem Dornröschenschlaf wieder ein bisschen selbst erweckt.

00:27:25: Und was gerissen?

00:27:27: Dann war dabei sein schon alles.

00:27:31: Ganz herzlichen Dank für diesen differenzierten Blick auf die Bewerbungen!

00:27:37: Das Gespräch hat mir so ein bisschen gezeigt, eine Bewerbung für Olympia ist heute Sportprojekt, ja klar.

00:27:44: Aber es ist auch ein gesellschaftlicher Aushandlungsprozess und der Erfolg entscheidet sich eigentlich da.

00:27:50: Also ich danke dir ganz herzlich!

00:27:52: Das sehr gerne.

00:27:54: Danke euch allen fürs Zuhören bis zur nächsten Folge und bis dahin.

00:27:58: Ich glaube wir sehen große Visionen brauchen auf viel Dialog.

00:28:03: Das ist richtig und das Rennen hat er erst begonnen.

Über diesen Podcast

Der OOH-Podcast: alle 14 Tage produziert der Fachverband Aussenwerbung Podcasts mit spannenden Themen rund um die "Out of Home"-Welt. Prof. Dr. Kai-Marcus Thäsler spricht mit Experten über aktuelle Trends und Basics des letzten Massenmediums.

von und mit Fachverband Aussenwerbung e.V.

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